Buchempfehlungen


LiteraturZeit
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Elspeth war Roberts große Liebe. Jetzt liegt sie auf Highgate, dem romantisch verwilderten Friedhof in London. Doch Elspeth scheint lebendiger als je zuvor, denn die Erinnerungen sind stärker als der Tod. Robert riecht sie, spürt sie, spricht mit ihr. Es ist, als lebe sie weiter und als sei ihr Tod nur ein böser Traum. Alle, die ihr nahestanden, geraten in ihren Bann. Bis ihre Nichten, die Zwillinge Valentina und Julia, einen fatalen Handel mit ihr eingehen. Edie und Elspeth sowie Edies Töchter Julia und Valentina sind der Mittelpunkt des Romans Die Zwillinge von Highgate. Edie lebt mit Kind und Kegel in Chicago, Elspeth blieb in London. Nun vererbt sie ihren Nichten ihr kleines Apartment, knüpft aber eine Bedingung daran. Die Nichten sind begeistert, voller Neugierde, ohne zu ahnen, was sie dort erwartet … Vor der Kulisse des pulsierenden London erzählt Audrey Niffenegger aufwühlend in zarten und manchmal dunklen Tönen von der unstillbaren Sehnsucht, dem anderen ewig nahe zu sein.

 

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VOM GUTEN UND SCHLECHTEN
 

Ein Junge findet das Leben ganz schön kompliziert. Und sein Vater, der Glücksexperte Hector, stellt fest, dass die ewigen Fragen nie aufhören. Voller Weisheit und mit frechem Charme erzählt François Lelord in Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens von dem Kind, das wir alle einmal waren. Petit Hector ist ein glückliches Kind. Sein Vater, der auch Hector heißt, war Psychiater und riskierte nicht, arbeitslos zu werden. Auch Maman arbeitete viel, und sie kochte köstliche Gerichte wie Brathähnchen oder Schinken mit Kartoffelpüree. Manchmal spielten die zwei sonntags Fußball. Doch Petit Hector war nicht immer glücklich. Das Leben warf so komplizierte Fragen auf: Die einen sagten, man dürfe niemals lügen, die Welt würde schrecklich, wenn alle es täten. Die anderen behaupteten, ein bisschen Schlechtes schade nicht, wenn man damit Gutes erreichte. Wer weiß Rat?

 

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EINE GANZ GROSSE LIEBE
 

Marion und Shiva Stone, eineiige Zwillingsbrüder, wachsen als Waisenkinder in Addis Abeba auf. Ihre Mutter, eine schöne indische Nonne, starb bei ihrer Geburt, ihr Vater, ein britischer Chirurg, verschwand spurlos. Die Jungen sind unzertrennlich, bis die Liebe zu einer Frau sie auseinandertreibt. Marion flieht aus seinem von politischen Unruhen geschüttelten Land nach Amerika und arbeitet in einem New Yorker Krankenhaus. Als ihn eines Tages die Vergangenheit einholt, muss er sein Leben in die Hände der Menschen legen, denen er am wenigsten vertraut: seinem Vater und seinem Bruder. Abraham Verghese ist mit Rückkehr nach Missing ein großartiger Familienroman gelungen.

ELITESPIELE DER MACHT
 

Nichts ist dem Gerichtspräsidenten von Barcelona, Don Rafel Massó i Pujades, genannt Senyoria, wichtiger, als seine gesellschaftliche Stellung und seinen Reichtum zu verteidigen. Doch ein Mord bringt eine Lawine ins Rollen, die er auch trotz bester Beziehungen nicht aufzuhalten vermag. Wer wusste von dem unseligen Vorfall, den er längst aus seiner Erinnerung verbannt hatte? Die letzten Tage des Jahres 1799, Barcelona hat nur das rauschende Fest zur Jahrhundertwende im Sinn, und die Schlinge um den Hals des Gerichtspräsidenten wird enger … Jaume Cabré konstruiert eine fantastische Geschichte.
 

UNERWARTETE BEGEGNUNG
 

Eines dieser Bücher, in denen man sich gleich festliest. Wobei Stefan Moster sein Debüt nicht mit einem Paukenschlag beginnt. Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels ist eher ein stilles Buch, gut beobachtend und – einem Musikstück gleich – allmählich stärker, lauter, heftiger werdend. Erzählt wird die Geschichte von Almut, Bordpsychologin auf einem Kreuzfahrtschiff, und Sebastian, Almuts Sohn, der sich ebendort als Barpianist verdingt. Vor Monaten sind die beiden im Streit auseinandergegangen, auf dem Schiff treffen sie sich wieder. Der Roman lebt von den Begegnungen, die das Leben für die beiden auf dem Schiff vorgesehen hat. Ein wunderschönes Buch über die Suche nach der Liebe, über das Glück und die Musik.

 

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